LawZone

Zeitschrift für Rechtswissenschaft

Die Veröffentlichung Freiwilliger Kaufangebote von Fondsanteilen über den Elektronischen Bundesanzeiger

Posted on | April 29, 2010 | No Comments

In seinem Beitrag bietet der Verfasser Michael Tyroller (Mitherausgeber der Zeitschrift Life&Law) eine Auswahl zivilrechtlicher Probleme – insbesondere die des Allgemeinen Teils des BGB, des Schuldrechts sowie ein kleiner Exkurs in das Arbeitsrecht. In seiner Kürze wird obligatorisches Grundwissen in einem praxisrelevanten Beitrag verpackt. Examensrelevanz hoch! Lesen Sie neben der folgenden Einleitung den gesamten Beitrag unter der Rubrik “Aktuelle Ausgabe”:

Michael Tyroller, Die Veröffentlichung Freiwilliger Kaufangebote von Fondsanteilen über den Elektronischen Bundesanzeiger, LZ 1/2010, S. 39-41.

In Zeiten der Finanzkrise haben in den letzten Monaten zahlreiche Fondsanlegegesellschaften die Rücknahme von Anteilen an den von Ihnen ausgegebenen Fonds ausgesetzt. Dadurch wurden viele Anleger verunsichert, ob bzw. wie viel die von ihnen gekauften Fondsanteile überhaupt noch wert sind.
Die meisten Fonds werden aber an der Börse weiterhin gehandelt, was von der die Rücknahme aussetzenden Fondsanlegegesellschaft dem Verbraucher nur selten mitgeteilt wird. Dieser Umstand hat in der letzten Zeit vermehrt dazu geführt, dass private Unternehmen im Elektronischen Bundesanzeiger freiwillige Kaufangebote veröffentlichen, in welchen den Inhabern solcher Fonds angeboten wird, diese Fondsanteile abzukaufen.
Gemäß § 16 Satz 2 Spiegelstrich 2 der Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte sind die depotführenden Banken verpflichtet, freiwillige Kauf- und Umtauschangebote an deren Kunden (die Fondsinhaber) weiterzugeben. Die Veröffentlichung dieser Freiweilligen Kaufangebote über den Elektronischen Bundesanzeiger und deren Weitergabe an die Bankkunden werfen eine Vielzahl von Rechtsfragen aus dem Allgemeinen Teil des BGB und dem Verbraucherschutzrecht aus dem Allgemeinen Teil des Schuldrechts auf.

Scridb filter

Vertrag von Lissabon

Posted on | April 26, 2010 | 1 Comment

Ob Bananen, Gurken oder Glühbirnen, die Europäische Union (EU) ist im Alltag nicht so fern wie von ihren Bürgern häufig empfunden. Täglich kommt der Europäer heute mit Akten des europäischen Souveräns in Berührung. Eine Zahl verdeutlicht dies: Etwa achtzig Prozent der in Deutschland geltenden Wirtschaftsgesetze sind europäisches Recht, insgesamt wird der Anteil der europäisch determinierten Gesetze in Deutschland auf etwa 60% geschätzt. Die Zuständigkeiten der EU erstrecken sich damit auch auf sehr grundrechtssensible Bereiche wie Visa, Asyl und Einwanderung oder den Europäischen Haftbefehl. Die europäische Integration ist somit derart weit fortgeschritten, dass die ursprünglich bloße Wirtschaftsgemeinschaft längst auch eine Grundrechtsgemeinschaft geworden ist. Dies stellt die EU sowohl strukturell als auch materiell vor neue Herausforderungen: Zum einen muss der nun auf 27 Mitglieder angewachsene Staatenbund handlungsfähig bleiben, zum anderen erfordern derartige materielle Eingriffserweiterungen auch eine Stärkung des Grundrechtsschutzes für den Unionsbürger.
Mit dem Vertrag von Lissabon, der am 1. Dezember 2009 in Kraft getreten ist, soll die EU (und die Europäischen Gemeinschaften (EG)) an diese europäischen Realitäten angepasst und für die mit wachsender Größe und Integration einhergehenden Herausforderungen gerüstet werden. Der vorliegende Aufsatz soll zunächst einen kurzen Überblick über die Entwicklung und die Regelungsmaterie des Vertrags von Lissabon geben und anschließend daran die Änderungen für den Grundrechtsschutz des Unionsbürgers aufzeigen.

Einleitung aus: Juliane Christina Pogadl, Die Europäische Union nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon, LZ 1/2010, S. 9-13. Lesen Sie den ganzen Beitrag als PDF unter der Rubrik “Aktuelle Ausgabe” in der Menüleiste.

Scridb filter

PDF der neuen Ausgabe

Posted on | April 18, 2010 | No Comments

Die neue Ausgabe steht nun als PDF zum Download bereit. Zum Download auf das Cover klicken. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre!

Scridb filter
Seite 4 von 5« Erste...345

About

Herzlich Willkommen auf der Webpräsenz der Zeitschrift LawZone. Diese Seite befindet sich noch im Aufbau.

RSS

Suche

Adobe Reader

Zum Lesen der PDF-Dateien benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader. Hier geht es zum Download:

  • Scribd

    Mehr Beiträge und Ausgaben auf

  • Btn_blue_122x44
  • Twitter

  • Rss Feed Tweeter button Facebook button

    WP SlimStat